Betreuen Sie Patient*innen mit einer Herzinsuffizienz? Mit Ihrer Mithilfe können Sie einen wichtigen Beitrag zur Evaluation zukünftiger Versorgungsansätze im Kanton Graubünden leisten. Auf dieser Seite finden Sie wichtige Informationen zum Projekt «Herzinsuffizienz Graubünden».
Durch umfassende Edukation ermöglichen wir Patient*innen nicht nur ein Krankheits-, sondern auch ein Medikamentenverständnis zu entwickeln und befähigen sie schlussendlich insbesondere im Selbstmanagement, was sich insgesamt auch in einer verbesserten Lebensqualität ausdrückt.
Jan Vontobel, Ärztlicher Direktor, Hochgebirgsklinik Davos
Ablauf
Der Projektstart erfolgt am 1. April 2026 – bis zu 200 Patient*innen können in der Studie teilnehmen.
Die Zuweisung erfolgt durch die Hausärzteschaft, die Hochgebirgsklinik Davos und das Kantonsspital Graubünden. Den Herzinsuffizienz-Patient*innen werden mindestens fünf persönliche Beratungstermine innerhalb eines Jahres angeboten.
Eine Teilnahme am Projekt ist bis zum 31. Januar 2027 möglich.
Voraussetzungen zur Teilnahme
Folgende Punkte berechtigen zur Studienteilnahme:
Aktive Grundversicherung bei ÖKK
Herzinsuffizienz-Diagnose: Symptomatische (NYHA II) Herzinsuffizienz (unabhängig von der linksventrikulären Auswurffraktion, also HFrEF, HFmrEF oder HFpEF)
Einwilligung der Patient*innen (Generalkonsent)
Zuweisung durch HGK, KSGR oder Ärzteschaft
Medizinische und laborchemische Parameter
Im Rahmen des Projektes werden klinisch und laborchemisch erhobene Parameter ausgewertet:
Aktuelle Symptome und deren Objektivierung:
Ängstlichkeit und Depression (HADS Score: Hospital Anxiety and Depression Scale)
Generelle und krankheitsspezifische Lebensqualität: Quality of Life, MacNewHeart